Telogenes Effluvium ist die häufigste Form des Haarausfalls und ist gewöhnlich durch verstärkten Haarausfall und ein diffuses Ausdünnen des Haars auf der gesamten Kopfhaut charakterisiert. Der Haarausfall tritt auf, weil eine erhebliche Anzahl von Haarfollikeln in die Telogenphase (Ruhephase) übergeht und in dieser Phase ausfällt. Anstatt zur Anagenphase (Wachstumsphase) zurückzukehren und neue Haare zu produzieren, werden viele Haarfollikel inaktiv, sodass keine neuen Haare wachsen. Der Haarausfall ist diffus und außer den Haaren in der Bürste oder beim Waschen ist er anfangs schwer zu erkennen. Der Haarausfall ist gewöhnlich gleichmäßig über den Kopf verteilt, doch kann an einigen Stellen stärker und deutlicher sichtbar sein. Die Erkrankung tritt gewöhnlich häufiger bei Frauen auf.

Telogenes Effluvium kann durch eine Reihe unterschiedlicher Faktoren ausgelöst werden, darunter Stress, hormonelle Veränderungen oder Krankheiten. Die Erkrankung kann sich relativ schnell entwickeln – aufgrund der normalen Dauer des Haarwuchszyklus gewöhnlich 4 – 16 Wochen nach Auftreten des Problems, durch dass sie ausgelöst wurde. Die anderen Formen entwickeln sich oft langsamer und können hartnäckiger sein. Die Erkrankung manifestiert sich über einen längeren Zeitraum hinweg als normaler Haarausfall, wobei immer mehr Haare inaktiv werden. Dadurch wird das Haar allmählich dünner. Diese Form wird gewöhnlich als chronisches TE bezeichnet. Telogenes Effluvium ist jedoch meist vollständig reversibel, da die Haarfollikel nicht beschädigt werden, sondern einfach inaktiv sind und sich in der Ruhephase befinden.

Viele Frauen leiden nach der Geburt an telogenem Effluvium. Dies ist ein bekanntes Phänomen in Verbindung mit den normalen Hormonschwankungen, die den Haarwuchszyklus beeinflussen können, Dies geschieht, weil die normale Telogenphase während der Schwangerschaft verzögert wird. Dadurch fallen vorübergehend weniger Haar aus und das Haar fühlt sich voller an. Gewöhnlich befinden sich im zweiten und dritten Viertel der Schwangerschaft nur 10 % der Haare in der Telogenphase. Nach der Geburt kehrt der Hormonhaushalt wieder zur Normalität zurück und viele Haare fallen auf einmal aus.

In den ersten Wochen nach der Schwangerschaft gehen einzelne Haare gleichzeitig in die Telogenphase über. Nach neun Wochen wird ein durchschnittliches Niveau von 30 % erreicht. Die ungewöhnliche Haarmenge in der Telogenphase führt zur gleichzeitigen Ausfallen des Haars zwischen 2 bis 4 Monaten nach der Geburt. Das Phänomen des postpartalen Haarausfalls setzt sich für einen Zeitraum fort, der zwischen 6 Wochen und 6 Monate und manchmal bis zu 15 Monate dauert.

Bis 40 % – 50 % der neuen Mütter sind von Haarausfall nach der Geburt betroffen. Postpartaler Haarausfall kommt häufiger vor, als den meisten Frauen bewusst ist. Telogenes Effluvium oder postpartales Effluvium, d. h. gesteigerter Haarausfall nach der Geburt, ist das Ergebnis eines gestörten Haarwuchszyklus und sollte daher so bald wie möglich behandelt werden, um eine Verschlechterung des Zustands zu verhindern.

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